Was wäre
unsere triste Welt ohne Pop. Ohne das zuckersüße Gesäusel von gut
frisierten Sängern und Sängerinnen. Was wäre die Welt ohne Textzeilen
aus Popsongs, die mit ein paar Worten das Ausdrücken, was wir versuchen
unter Tränen der Liebsten oder dem Liebsten zu gestehen. Oder wenn, die
Furcht in einem Pop-Song ausgedrückt wird und zwar perfekt, sodass man
schon alleine wegen der Pop Worte weinen möchte und nicht nur aufgrund
eines persönlichen emotionalen Umstandes.
Ich mag Pop zwar nicht
jede Art und jede Spielweise aber im Grunde mag ich Pop-Musik. Zwar
eher jene mit einem Touch britischen Einfluss.
Natürlich ist
unser Pop von heute nicht mehr der Pop der 70er oder gar 50er Jahre. Es
ist viel Geld aus den Taschen der Konsumenten in die großen Taschen der
Plattenfirmen geflossen. Und mittlerweile schlagen die ehemaligen Fans
und Geldesel zurück. Sie mögen Songs aber nicht das Bezahlen von der
künstlerischen Arbeit. Eine regelrechtes und trauriges Verhalten der
Cashcows aber vielleicht auch ganz normal.
Aber seien wir
nicht traurig, es wird sie immer geben, die Pop Musik, um uns
Verzweifelten zu helfen, den Traurigen wieder Mut zu machen und den
Liebenden den passenden musikalischen Rahmen für ihre Liebe zu geben.
Pop-Musik, dass ist mehr als ein paar Töne und Zeilen, das ist ein
Lebensgefühl.
Ein Lebensgefühl, das nicht mit Geld oder
solchen schnöden Dingen aufgewogen werden kann. Pop Musik, dass sind
Gitarren oder Streicher oder beides. Das sind Frauen, die mit ihrem
Gesang auch die härtesten Typen erweichen. Oder Männer, die mit ihrem
charmanten Lächeln jede herumkriegen. Das sind nicht nur aalglatte
Casting-Show Heinzi, nein, das sind wirkliche Menschen, die Songs auch
selber schreiben können. Also richtige Pop-Musiker und nicht
Marionetten von Songproduzenten.
So ist sie, die Welt der Pops. Einzigartige vielfältig und für jeden
gibt es einen Winkel, in dem er sich zuhause fühlen kann.